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Letter 4555

Haeckel, E. P. A. to Darwin, C. R.

9 [July 1864]

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    No book has made such a powerful impression on EH as the Origin. Most older German scholars opposed to it, but number of supporters growing among the young. Fortunately strength of religious dogmas now small among educated Germans. Situation in Jena especially favourable. Defended CD's theory last year at Congress of German Scientists in Stettin.

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    Intends special study of jellyfish.

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    Plans general work on natural history.

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    Hard fate [death of Anna Sethe Haeckel] has made EH indifferent to criticism.

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    Colleagues August Schleicher and Carl Gegenbaur also convinced by CD's theory.

Transcription

Jena | (Sachsen & Weimar<)>

9. <Juli 1864>

Höchst geehrter Herr

Von einer längeren zoologischen Rei<se ans> Mittelmeer zurückgekehrt, fand ich <Ihren> schon vor mehreren Monaten abge<sandten Brief> vor, der mir eine ausserordentliche <Freude> bereitet hat. Derselbe giebt mir <die> Gelegenheit, Ihnen, theurer Herr, <nun auch> persönlich die vorzügliche Verehrung <und> ausserordentliche Hochachtung zu bezeu<gen,> die ich für den Entdecker des ``Struggle <for> life'' und der ``Natural selection'' hege. Von allen Büchern, die ich jemals gelesen habe, hat kein einziges auch nur annähernd einen so mächtigen und nachhaltigen Eindruck in mir hervorgebracht, als Ihre Theorie über die Entstehung der Arten. In diesem Buche fand ich mit einem Male die harmonische Lösung aller der fundamentalen Probleme, nach deren Erklärung ich beständig gestrebt hatte, seitdem ich die Natur in ihrem wahren Wesen kennen gelernt hatte. Seitdem hat mich Ihre Theorie—ich darf dies ohne Übertreibung sagen—täglich auf das angelegentlichste beschäftigt, und wo ich mein Auge in das Leben der Menschen, Thiere und Pflanzen <eindri>ngen lasse, überall bietet sich mir <eine h>armonische Antwort auf alle noch so <verwicke>lten Fragen in Ihrer Descendenz--Theorie.

<D>a es Sie gewiss interessiren wird, <etwas ü >ber die Ausbreitung Ihrer Lehre <in Deutsc>hland zu erfahren, so erlaube ich mir <folgend>es mitzutheilen. Die meisten älteren <Naturforsch>er, und unter ihren viele Autoritäten <erst>en Ranges, sind noch immer Ihre eifrigen Gegner. Diese Männer haben theils durch Hineinleben in die altgewohnten Dogmen die Fähigkeit verloren, alles Neue—auch wenn es die Wahrheit selbst ist—unbefangen zu würdigen und richtig zu erkennen, theils haben sie nicht den Muth, Ihre wahre Überzeugung von der Richtigkeit der Descendenz--Theorie zu bekennen. Viele schämen sich auch, Ihre frühere falsche Ansicht zu verbesseren, und endlich sind die meisten nicht fähig, das Ganze der Natur mit einem Blicke zu umfassen, da das ausschliessliche Studium der Details und die analytische Erforschung der Einzelheiten sie nicht zu einer allgemeinen Naturanschauung kommen lässt.

Dagegen wächst unter den jüngeren Naturforschern die Zahl Ihrer aufrichtigen und begeisterten Anhänger von Tage zu Tage, und ich glaube, dass in wenigen Jahren diese Zahl vielleicht grösser sein wird, als die Zahl Ihrer aufrichtigen Anhänger in England selbst. Denn die Deutschen scheinen mir im Ganzen (soweit ich dies beurtheilen kann) nicht so durch religiöse und sociale Vorurtheile befangen zu sein, wie die Engländer, obwohl diese den ersteren an politischer Reife und in Beziehung auf vielseitige Entwicklung gewiss weit überlegen sind. Die Macht des Clerus und der religiösen Dogmen und die Herrschaft der socialen Vorurtheile ist in den gebildeten Classen Deutschlands nur noch gering; wie ich auch aus der grossen und lebhaften Theilnahme schliesse, die Ihre Lehre hier meistens bei den gebildeten Laien findet. Die akademischen Vorlesungen, welche ich selbst und noch einige meiner jungen Collegen über Ihre Theorie halten, werden nicht allein von Studenten der Naturwissenschaft und Medicin, sondern auch von Philosophen und Historikern, ja selbst von Theologen, besucht. Für die Historiker öffnet sich darin eine neue Welt, da sie in der Anwendung der Desendenz--Theorie auf den Menschen (wie sie Huxley und Vogt so glücklich versucht haben) den Weg finden, die Geschichte des Menschengeschlechts in die Naturgeschichte einzureihen. Allerdings ist grade hier in Jena für die Entwickelung und Ausbreitung solcher reformatorischer Lehren ein besonders günstiger Boden, da wir in jeder Beziehung hier die grösste Freiheit haben, während auf andern Universitäten, so z.B. in Göttingen und Berlin, viele Zwangs--Maasregeln die freiere geistige Bewegung verhindern. Indessen ist doch zu hoffen, dass die fortschreitende Entwicklung, welche sich auf allen Lebensgebieten in Deutschland Bahn bricht, auch die jetzt noch wiederstrebenden Elemente bezwingen und dann die Consequenzen Ihrer Theorie allgemein richtig werden erkannt und aufgenommen werden.

Sie erlauben nun vielleicht <noch> dass ich Ihnen Einiges <über meine> persönliche Stellung z<u Ihrer Theorie> mittheile da ich derselben <mein ganzes> Leben zu widmen und auf ihr<en Weiterbau> alle meine Thätigkeit zu verwenden <werde.> Ich war dazu alsbald, nach<dem ich sie> kennen gelernt, entschlossen. Bere<its in meiner> ersten grösseren Arbeit, einer Mono<graphie> der Radiolarien (Berlin, Reimer <1862) habe> ich mich beiläufig darüber ausgesproc<hen> (p. 232 Anmerkung) und auch daselbst eine genealogische Verwandschafts--Tabelle dieser Thiere zu entwerfen versucht (p. 234). Dann ergriff ich im vorigen Jahre die Gelegenheit in Stettin, um zum ersten Male auf der Versammlung der deutschen Naturforscher die Frage zur Sprache zu bringen, woselbst sich auch eine ziemlich lebhafte Debatte in Folge dessen entspann. Obgleich ich von einem sehr eloquenten Redner Dr. Otto Volger aus Frankfurt, sogleich heftig angegriffen wurde, so habe ich doch viele Freunde Ihrer Theorie gewonnen, und auch Virchow, unser grösster wissenschaftlicher Mediciner, sprach sich beifällig darüber aus.

<Gegenw>ärtig bin ich mit einer <gröss>eren Arbeit über die <Coelentera>ten beschäftigt, welche Thiere <namen>tlich durch ihre complicirten <Entwickelun>gs-- Verhältnisse äusserst werthvolle <Beweise für> ihre gemeinsame Abstammung <von einer Stamm>form liefern. Auch bin ich in <diesem Früh>jahr, wo ich an der Küste von <Nizza für> längere Zeit Medusen speciell unter<suchte>, erstaunt gewesen über die ausseror<de>ntliche Breite der individuellen Variation, die bei manchen dieser Thiere vorkommt. Die Differenzen in der Bildung der wesentlichsten Theile sind hier oft bei verschiedenen Individuen einer und derselben Species viel grösser, als sie sonst zwischen verschiedenen Arten einer Gattung und selbst zwischen mehreren Gattungen einer und derselben Familie sich finden. Ich werde mir im nächsten Jahre erlauben, Ihnen meine hierauf bezügliche Arbeit zuzusenden.

Ausser dieser speciellen Arbeit beschäftigt mich schon seit mehreren Jahren die Ausarbeitung einer allgemeinen Naturgeschichte, wobei ich gezeigt habe, wie jedes einzelne Capitel derselben durch die Descendenz--Theorie erleuchtet, und wie alle dadurch in den innigsten harmonischen Zusammenhang gebracht werden. Dieses Buch hoffe ich im nächsten Winter zu vollenden. Die öffentlichen akademischen Vorlesungen, welche ich an der hiesigen Universität über Zoologie, Vergleichende Anatomie, Paläontologie, Entwickelungsgeschichte und Histologie gehalten habe, haben mich in diesem Unternehmen stets sehr unterstützt.

Obgleich ich erst 30 Jahre alt bin, so hat doch ein schweres Schicksal, welches mein ganzes Lebensglück zerstört hat, mich bereits so reif und entschlossen gemacht, und mich gegen den Tadel, wie gegen das Lob der Menschen so abgehärtet, dass ich, völlig unbeirrt von äusseren Einflüssen jeder Art, nur das eine Ziel meines Lebens verfolgen werde, Ihre Descendenz-theorie auszubreiten, zu stützen und zu vervollkommnen.

Verzeihen Sie, hochverehrter Herr, wenn ich Ihre kostbare Zeit durch diesen langen Brief schon allzusehr in Anspruch genommen habe. Allein es war mir das lebhafteste Bedürfnisse Ihnen Dasjenige einmal auszusprechen, was mich täglich auf das Vielfachste bewegt und bei allen meinen Arbeiten durchdringt. ``Wess das Herz voll ist, dess fliesst der Mund über''.

Meine hiesigen Freunde und Collegen, der vergleichende Linguist August Schleicher, und der vergleichende Anatom Carl Gegenbaur, mit denen ich sehr häufig von Ihnen spreche, und die meine feste Überzeugung von der reinen Wahrheit Ihrer Lehre theilen, versichern Sie ihrer vorzüglichsten Hochachtung.

In dem ich, theurer Herr, hoffe, dass Ihre Gesundheit sich bessert und Ihnen noch lange gestattet, den guten Kampf für die Wahrheit und gegen das menschliche Vorurtheil zu kämpfen, bleibe ich mit der vollkommensten Verehrung Ihr ganz ergebener | Ernst Haeckel

Translation

Jena | (Saxony & Weimar)

9 <July 1864>

Most honoured Sir

Upon my return from a rather long zoological trip to the Mediterranean I found the letter which you sent me several months ago and which I enjoyed very much. The same gives me the opportunity to confess to you, dear Sir, at last in person in what high esteem and profound respect I hold the discoverer of the ``Struggle for life'' and of ``Natural selection''. Of all the books I have ever read, not a single one has come even close to making such an overpowering and lasting impression on me, as your theory of the evolution of species. In your book I found all at once the harmonious solution of all the fundamental problems that I had continually tried to solve ever since I had come to know nature as she really is. Since then your theory—I can say so without exaggerating—has occupied my mind every day most pressingly, and whatever I investigate in the life of humans, animals or plants, your theory of descent always offers me a harmonious solution to all problems, however knotty.

Since it surely must interest you to hear about the spread of your theory in Germany, I venture to mention the following. Most of the older scientists, and among them many authorities of the first rank, are still your ardent opponents. Mostly through absorption in long-familiar dogmas, these men have lost the ability to appreciate without prejudice anything new—even if it should be truth itself—and to recognise it for what it is; partly they lack the courage to proclaim their true conviction of the veracity of the theory of descent. Many also are ashamed of correcting their earlier, wrong views, and finally, most of them are not capable of grasping the whole of nature all at once, because the exclusive study of details and the analysis of particulars have not led them to a general philosophy of nature.

Among the younger scientists, by contrast, the number of your sincere and enthusiastic followers is growing daily, and I believe that in a few years their numbers will be greater even than those of your sincere followers in England itself. For overall the Germans seem to me (insofar as I can judge it) less fettered by religious and social prejudice than the English, although the latter surely are politically more advanced and more versatile in their development. The power of the clergy and of religious dogma and the influence of social prejudice are but small among the educated classes of Germany, and I infer this also from the great and lively interest in your theory mostly on the part of educated laymen over here. The university lectures which I myself and also a few of my young colleagues give on your theory are attended not only by students of science and medicine, but also by philosophers and historians, and even by theologians. To historians, your theory opens up a new world, for in applying the theory of descent to man (as has been so successfully done by Huxley and Vogt) they will find the way to integrate the history of man into the history of nature. Of course here in Jena the situation is particularly favourable for the growth and propagation of such reformist doctrines, since we have in every respect the greatest freedom, while in other universities, for example at Göttingen and Berlin, the free exercise of the intellect is impeded by restraints and regulations. There is however hope that the progressive movement, which is forging ahead in every aspect of life in Germany, will overcome even those elements now still opposing it. On that day the implications of your theory will be universally recognized and accepted.

I hope you will excuse me if I add a few details regarding my personal attitude to your theory, for I intend to dedicate my entire life to it and to employ all my energies in its advancement. I had resolved to do so as soon as I had read it. In my first large work, a monograph of Radiolarien (Berlin, Reimer 1862) I already expressed myself on this in passing (p. 232 footnote). I also attempted an outline of a genealogical table of these animals there (p. 234). Furthermore, last year in Stettin I grasped the opportunity to raise the issue for the first time at the assembly of German naturalists. A rather lively debate ensued, and I was immediately vehemently attacked by a very eloquent speaker, Dr. Otto Volger of Frankfurt; nevertheless, I managed to win a lot of support for your theory, and Virchow, our greatest medical scientist, also came out in its favour.

At present I am engaged in a large work on the Coelenterata, which animals in particular in the complex conditions of their development furnish us with most valuable evidence for their common descent from one ancestral form. In the spring, when I was for quite some time at the coast of Nice, where I analysed Medusae in particular, I was very much struck by the extraordinary range of individual variation among some of these animals. The differences in the formation of the most essential parts often are much greater in various individuals of one and the same species here, than they normally are between the different species of one genus or even between several genera of one and the same family. Next year I will take the liberty of sending you my work on this.

Apart from this particular work I have been working on a general history of creation for several years now. In it, I show that the theory of descent throws light on every single chapter of the same and that it unifies them in the most perfect harmony. I hope to complete this book next winter. The public academic lectures on zoology, comparative anatomy, palaeontology, development and histology, which I have given at the university here, have much helped me in this undertaking every step of the way.

I am only 30 years old, but a stroke of fate has destroyed all prospects of happiness in my life, and this has left me so mature, determined, and immune to praise and blame, that, entirely unswayed by outside influence of any kind, I shall pursue the one goal in my life, namely to disseminate, to support and to perfect your theory of descent.

Forgive me, most venerated Sir, if I have taken up too much of your valuable time with this long letter, but I had such a strong desire to express just this once what is on my mind all day every day in so many ways and which pervades all my endeavours. ``For out of the abundance of the heart the mouth speaks''.

My friends and colleagues here, the comparative linguist August Schleicher, and the comparative anatomist Carl Gegenbaur, with whom I speak of you very often, and who share my firm conviction of the pure truth of your theory, have asked me to assure you of their highest esteem.

Hoping, dear Sir, that your health will improve and that it will allow you for many years yet to continue the battle for truth and against human prejudice, I remain with the most sincere esteem, yours truly devoted | Ernst Haeckel

    Footnotes Add

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    f1 4555.f1
    For a translation of this letter, see Correspondence vol. 12, Appendix I. There is a contemporary English translation in DAR 166: 37. This may have been made by Camilla Ludwig, former governess at Down House, who translated other German works for CD (see CD's Classed account books (Down House MS)).
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    f2 4555.f2
    The year is established by the reference to the Stettin conference (see n. 12, below). The month is established by the relationship between this letter and the letter to J. D. Hooker, 12 July [1864].
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    f3 4555.f3
    Haeckel spent seven weeks at Nice during March and April 1864 studying the Medusae, a group that included jellyfish (see Haeckel 1864b, p. 325, and n. 15, below).
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    f4 4555.f4
    CD's most recent known letters to Haeckel were written on 3 March [1864] and 9 March 1864.
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    f5 4555.f5
    Haeckel had read Heinrich Georg Bronn's translation of Origin (Bronn trans. 1860) during the summer of 1860 (see Uschmann 1959, p. 41, n. 194).
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    f6 4555.f6
    On the reception of CD's theory in Germany, see Correspondence vol. 11, letter from Friedrich Rolle, 26 January 1863 and nn. 6--14. See also Montgomery 1974, Kelly 1981, Corsi and Weindling 1985, Junker 1989, Engels ed. 1995, and Nyhart 1995.
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    f7 4555.f7
    Haeckel gave his first special lecture on CD's theory during the winter term, 1862--3. In zoology lectures given in the winter term, 1863--4, Haeckel devoted five hours to CD's theory (see Uschmann 1959, p. 43).
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    f8 4555.f8
    Thomas Henry Huxley and Carl Vogt (see Huxley 1863b, and Vogt 1863).
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    f9 4555.f9
    See Nyhart 1995, pp. 143--67, on evolutionary morphology at Jena from the 1860s to the early 1880s.
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    f10 4555.f10
    Haeckel had offered to send CD a copy of his monograph Die Radiolarien (Haeckel 1862); CD received it at the end of February (see letter from Ernst Haeckel, 2 January 1864 and n. 3, and letter to Ernst Haeckel, 3 March [1864]). CD's copy of Haeckel 1862 is in the Darwin Library--Down (see Marginalia 1: 360).
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    f11 4555.f11
    See letter from Ernst Haeckel, 2 January 1864 and n. 4. For the table of genealogical relationships of Radiolariae, see Haeckel 1862, p. 234.
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    f12 4555.f12
    Haeckel refers to the Versammlung deutscher Naturforscher und Arzte (conference of German naturalists and physicians), held at Stettin in 1863. Haeckel's address appeared in the published proceedings of the meeting (Haeckel 1863). See also letter to Ernst Haeckel, 9 March 1864 and nn. 2--3.
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    f13 4555.f13
    Otto Volger. For his critical evaluation of CD's theory, see Volger 1863. For the ensuing discussion between Haeckel and Volger, see Amtlicher Bericht über die 38. Versammlung Deutscher Naturforscher und Ärzte in Stettin im September 1863, pp. 70--2.
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    f14 4555.f14
    Shortly after Haeckel's address, Rudolf Carl Virchow had given a speech in which he briefly discussed the theory of common descent (see Virchow 1863, pp. 40--1). In 1856, Haeckel had been Virchow's assistant at the Würzburg pathologisch--anatomische Anstalt (see Krauße 1987, p. 31).
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    f15 4555.f15
    Haeckel published several works in 1864 and 1865 on the Coelenterata, a class of invertebrates that included sea anemones and medusae (see Haeckel 1864b, 1865a, 1865b). He eventually sent CD copies of these papers (see letter to Ernst Haeckel, 21 November [1864], Correspondence vol. 13, letter from Ernst Haeckel, 11 November 1865, and letter to Ernst Haeckel, 6 December [1865]). Annotated copies of Haeckel 1864b and 1865b are in the Darwin Pamphlet Collection--CUL. CD's library catalogue (DAR 240) lists a copy of Haeckel 1865a; however, it is not recorded in any later catalogue of his library, and has not been found in the Darwin Library--CUL or at Down. For a discussion of the role of Coelenterata in nineteenth-century debates over zoological classification and theories of descent, see Winsor 1976.
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    f16 4555.f16
    Haeckel 1866. An annotated copy is in the Darwin Library--CUL (see Marginalia 1: 355--7).
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    f17 4555.f17
    On Haeckel's lectures, see Uschmann 1959, pp. 40--6, 196--200.
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    f18 4555.f18
    Haeckel's wife Anna Sethe died on 16 February 1864, the date of his thirtieth birthday. On the same day he was awarded the prestigious Cothenius medal by the Leopoldina-Carolina Akademie for his monograph on Radiolaria (see Hemleben 1964, p. 72, and Uschmann 1984, p. 83). See letter to Ernst Haeckel, 3 March [1864].
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    f19 4555.f19
    Haeckel quotes from Matt. 12: 34.
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    f20 4555.f20
    August Schleicher and Carl Gegenbaur were both professors at Jena University. On the relationship between Haeckel and Gegenbaur, see Nyhart 1995, pp. 146--50.
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