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Darwin Correspondence Project

From Dr von Gloeden1   1 July 1872

Anholt (Rheinpreussen)

d 1e. Juli 1872.

Sehr geehrter Herr!

Mit welchem Interesse ich dem Erscheinen Ihrer Werke von der “Entstehung der Arten” bis herab zum jüngsten, “die Abstammung des Menschen,” gefolgt bin, brauche ich nicht erst zu schildern, denn die Begründung Ihrer Theorie ist der hohen Beachtung jedes denkenden Menschen sicher, umsomehr aber Jemandes, der, wie ich, den Naturwissenschaften mit ganzem Geiste ergeben ist.2 Um Entschuldigung bitten aber muss ich, dass ich überhaupt an Sie schreibe, allein die schlummernden Sympathien, die Sie in meinem Innern wachgerufen, kommen nicht in ebene Bahnen, bis ich dem Reformator der bisherigen Ansichten über die wichtigsten Vorgänge des organischen Lebens näher getreten, und einige, wenn auch unbedeutende Punkte, die mir beim Durcharbeiten Ihrer Werke aufstiessen, weil ich ihnen meinen Beifall versagen zu müssen glaubte, besprochen habe.

Gestatten Sie, dass ich heute aus Ihrem letzten Werke, der Abstammung des Menschen, unter Zugrundelegung der Uebersetzung von V. Carus, eine Stelle herausnehme, die mich am meisten frappirte. Band I Seite 233 finde ich den Ausdruck “mysteriös”; der Uebersetzer hat hier offenbar ein unpassendes Wort gewählt, denn Mysterien sind auf dem Felde der Naturwissenschaften doch am allerwenigsten daheim.3 S. 267 wird sodann nachgewiesen, dass bei ausserehelichen Verbindungen verhältnissmässig mehr Mädchen als Knaben geboren werden. Der natürliche Vorgang der Zeugung kann sich nicht im Bann einer rein civilis〈a〉torischen Einrichtung, wie die Ehe ist, befinden, geleugnet kann indessen nicht werden, dass die Zeugenden, und namentlich der weibliche Theil, im illegitimen Fall von einer andern fast peinlichen Situation beeinflusst werden, im Hinblick nemlich auf die möglichen Folgen, und so die Ehe einen indirecten Einfluss auf den Character der Zeugungsproducte äussern kann. Es ist aus jenem Grunde natürlich, dass das Mädchen viel weniger leicht sich einer illegitimen Verbindung hingiebt, als einer legitimen; es wird also Seitens des Mannes zunächst ein viel grösserer Reiz ausgeübt werden müssen, um den Widerstand, resp. die Furcht vor den Folgen zu besiegen, auf diese Weise könnte das weibliche Element, stärker affivirt, auch mehr zur Geltung gelangen. In der Regel sind illegitime Verbindungen sehr vorübergehender Natur, wo sich aus ihnen aber ein daurendes (illegitimes) Verhältniss entwickelt, da finde ich, freilich nur unter Zugrundelegung der mir bekannten Fälle, dass das Genus der Erzeugten in keiner Weise mehr einen Massstab für die Natur der Verbindung gibt; der weibliche Theil hat eben Furcht und Scham abgelegt und vergessen.

Das bedeutend grössere Ueberwiegen der männlichen Geburten bei Juden als bei Christen dürfte sich durch die gewissenhafte Befolgung der Enthaltsamkeits Regeln während und nach der Menstruation erklären lassen. Bei allen Thieren findet die Begattung (und Befruchtung) während der Brunstperiode statt, der Mensch allein macht eine Ausnahme, eine Annomalie womit der weibliche Theil allein zu belasten ist, und es lässt sich wol begreifen, dass das weibliche Element um so weniger zur Geltung kommt, je weiter es jene Periode hinter sich hat. Joh. Müller sagt zwar (Physiologie II. S. 613): “die Menstruation des Menschen ist ganz verschieden, und hat nichts mit der Brunst gemein”, doch glaube ich dieselbe immerhin als eine analoge Erscheinung betrachten zu dürfen.4 Ich möchte hier auch auf eine originelle Abhandlung in Halle’s fortgesetzter Magie Bd. VII über “die Ausartung der organisirten Körper” aufmerksam machen.5

Indem ich die mir bekannten Ehen Revue passiren lasse, will es mir scheinen, als ob zu Anfang der Verbindungen die weiblichen Geburten überhaupt ein Uebergewicht haben. In Bezug hierauf habe ich einen mir befreundeten Bürgermeister um Auszüge aus Heiraths und Geburtsurkunden geb〈et〉en, um demnächst den statistischen Prüfstein anlegen zu können. Wenn es anders zutreffend ist, liesse sich ein solches Verhältniss vielleicht dadurch erklären, dass die Fruchtbarkeits Periode des Weibes von viel kürzerer Dauer ist, als die des Mannes, und dass dadurch ihre geschlechtliche Vererbungskraft anfangs stärker auftrit. Abgesehen von individuellen Ausnahmen vererbt das männliche Geschlecht seine übrigen Charactere stärker als das weibliche, es ist daher nicht verständlich, wesshalb der Sexualcharacter davon eine Ausnahme machen sollte, und da das männliche Geschlecht bei seiner länger währenden Fruchtbarkeit voraussichtlich auch mehr Nachkommen hinterlässt, als das weibliche, so muss schliesslich wieder ein Ueberwiegen männlicher Geburten statthaben. Der Unterschied müsste indessen wol grösser sein, als er in der That ist, wenn nicht das durchschnitlich spätere Heirathen der Männer und das Junggesellenthum als Regulator diente.

Es ist wol als sicher anzunehmen, dass das Geschlecht des Embryo im Zeugungsacte bestimmt wird, wenigstens würde es schwer halten diese dunkeln Vorgänge auf andere Weise zu verstehen; es kann dann aber das Geschlecht das Product des verschiedenen Zusammenwirkens des männlichen und weiblichen Elementes sein, oder die männlichen Samenzellen von heute sind zur Hervorrufung eines andern Geschlechtes disponirt als morgen, oder dasselbe ist mit dem weiblichen Ei der Fall. Wie aber steht es alsdann mit den Zwillingsgeburten, die häufig verschiedenes Genus zeigen, wenn sie (im zweiten Fall) nicht das Product verschiedener Zeugungsacte sind? Bei domesticirten Vögeln hängt das Geschlecht mitunter mit der Farbe zusammen, so sind p.e.6 die ganz isabellfarbigen Kanarienvögel fast ausnahmslos Weibchen; paart man weisse und gelbe Lachtauben miteinander,7 so sind die Nachkommen entweder weiss oder gelb, die ersteren aber fast stets weiblichen, die letztern ebenso männlichen Geschlechts, gleichviel ob sie in der Farbe dem Vater oder der Mutter gleichkommen; sind ausnahmsweise beide Jungen gelb, so sind’s meist wieder Männchen, weiss dagegen ein Pärchen.

Ein doppeltes Streben ist allen organischen Wesen gemein, nemlich das nach Erhaltung des Individuums, und das nach Erhaltung der Art, und es scheint als ob die Hauptaufgabe des Daseins 〈i〉n der Erreichung dieser beiden Ziele bestände, wenigstens gehen manche Organismen nach Erlangung des letztern zu Grunde. Sonderbar ist hierbei der Umstand, dass die Lösung dieser beiden Aufgaben einander feindlich entgegentreten, indem die Erhaltung der Art die des Individuums beeintrachtigt; so sehen wir Frauen durch geschlechtlichen Umgang viel schneller hinwelken als durch Enthaltsamkeit. Dass unverheirathete Männer in der Regel nicht ein so hohes Alter erreichen als verheirathete ist wol nicht auf Conto der Abstinenz zu schreiben,— es ist nicht das Junggesellenthum, sondern Junggesellenleben. Kanarienvögel in der Hecke dauren höchstens 8–12 Jahre, ausser derselben 20 und mehr Jahre. Bekannt ist das ungewöhnlich hohe Alter, das Bastarde häufig erreichen; je unproductiver ein Thier ist, um so grösser seine Lebensdauer.

Eigenthümlich ist, dass bei Tauben das zuerstgelegte Ei in der Regel ein Männchen liefert; wird aus den beiden Eiern nur ein Junges erbrütet, so ist dies der Regel nach ebenfalls männlichen Geschlechts, und das verlorene Ei meist unbefruchtet, was den Anschein hat, als ob die Begattung, welche das zweite Ei befruchten sollte, zu spät, nachdem bereits die Bildung des Eiweisses begonnen, eingetreten sei, wenn es anders richtig, dass zur Befruchtung jedes Eies ein besonderer Begattungsact nöthig ist, wobei es höchst sonderbar, dass gerade das zweite Ei fast ausnahmslos von diesem Unglück betroffen wird.

Nach Joh. Müller (Physiologie II. 637.) sind bei Maulthierhengsten keine Spermatocoen gefunden worden, Brehm dagegen, Illustrirtes Thierleben II, 373, berichtet mehrere Fälle, wo Maulthierstuten fruchtbar waren;8 bei einem Stieglitz-Kanarienvogel (J. Müller) wurden Samenzellen gefunden, deren Form aber von der beider Elternarten abwich, resp. unvollkommen war.9 Wenn Bastarde nicht absolut unfruchtbar sind, welchem Umstand haben sie mitunter Productivkraft zu danken, und was nimt dem gesunden Bastardorganismus die Secretion keimfähigen Samens?

Hiermit will ich mich für heute verabschieden.

Genehmigen Sie die Versicherung vollkommenster Hochachtung mit der ich die Ehre habe mich zu nennen | Ihr ergebenster | Dr. von Gloeden.

CD annotations

0.1 Anholt] ‘Anholt’ pencil
3.1 Das bedeutend … machen. 3.12] scored pencil

Footnotes

For a translation of this letter, see Correspondence vol. 20, Appendix I. Dr von Gloeden has not been identified.
Gloeden refers to Origin and Descent.
Julius Victor Carus, who made the German translation of Descent (Carus trans. 1871), had, in fact, been faithful to CD’s statement in Descent 1: 264 that the proportion of male and female births was ‘mysteriously affected’ by whether the births were legitimate or illegitimate.
Gloeden quotes from Johannes Müller’s Handbuch der Physiologie des Menschen (J. P. Müller 1833–7, 2: 640).
The treatise in volume seven of Johann Samuel Halle’s Fortgesetzte Magie, oder, die Zauberkräfte der Natur, so auf den Nutzen und die Belustigung angewandt worden (Continuous magic, or, the magical powers of nature applied for profit and entertainment; Halle 1788–1801), considered ‘the degeneration of the organised body’.
p.e: presumably ‘par example’, although p.e. is not a German abbreviation.
The Lachtaube or ringneck dove is Streptopelia risoria.
Gloeden refers to Alfred Edmund Brehm and Brehm et al. 1864–9.
J. P. Müller 1833–7, 2: 637–8.

Bibliography

Correspondence: The correspondence of Charles Darwin. Edited by Frederick Burkhardt et al. 26 vols to date. Cambridge: Cambridge University Press. 1985–.

Descent: The descent of man, and selection in relation to sex. By Charles Darwin. 2 vols. London: John Murray. 1871.

Halle, Johann Samuel. 1788–1801. Fortgesetzte Magie, oder, die Zauberkräfte der Natur, so auf den Nutzen und die Belustigung, angewandt worden. 12 vols. Berlin: J. Pauli.

Müller, Johannes. 1833–7. Handbuch der Physiologie des Menschen für Vorlesungen. 2 vols. Coblenz: J. Holscher.

Origin: On the origin of species by means of natural selection, or the preservation of favoured races in the struggle for life. By Charles Darwin. London: John Murray. 1859.

Translation

From Dr von Gloeden1   1 July 1872

Anholt (Rheinpreussen)

1st. July 1872.

Highly honoured Sir!

I really need not describe the interest with which I have followed the publication of your works from the “Origin of Species” down to the most recent one, “The Descent of Man”, for the establishment of your theory is sure of the high regard of every thinking person, and all the more of one who, like myself, is wholly devoted to the natural sciences.2 Still, I must beg forgiveness for writing to you at all, nevertheless, the dormant sympathy that you awakened within me will not get back on an even course until I have approached the reformer of our former views on the most important processes of organic life, and until I have discussed a few, even if rather insignificant, points that struck me while working through your book, for I felt I had to deny them my approval.

Permit me to point out, from your latest work, the Descent of Man, in its German translation by V. Carus, a passage which astonished me most of all. In vol. I page 233 I find the expression “mysteriös”. The translator has obviously chosen an inappropriate term, for mysteries surely are least at home in the realm of natural science.3 On p. 267 it is then shown that in extramarital unions proportionally more girls than boys are born. The natural process of reproduction cannot be controlled by a purely social institution such as marriage, and yet it cannot be denied that the reproducing individuals, and particularly the female part, in an illegitimate union are influenced by a situation which to others is almost mortifying, that is in regard to the possible consequences, and hence marriage may manifest an indirect influence on the results of reproduction. For this reason it is natural that the girl submits to an illegitimate relationship far less easily than a legitimate one; and, from the male perspective a far greater attraction must be exerted to conquer her resistance, viz. the fear of the consequences. In this manner, the female element because more affected, also could come more to the fore. As a rule, illegitimate unions are of a very transient nature, but when they develop into a lasting (illegitimate) relationship, I find, and this is of course based only on the cases known to me, that the sex of the offspring in no manner provides a measure for the nature of the relationship; the female side has done away with and forgotten fear and shame.

The significantly greater number of male births in Jews, as compared to Christians, may be explained by their conscientious observance of the rules of chastity during and after menstruation. In animals mating (and fertilization) happens during the season of oestrus, and humans alone constitute an exception to this, an anomaly with which the female part alone must be charged, and hence it is perfectly understandable that the female part comes all the less to the fore the longer it has been since this period. True, Joh. Müller claims (Physiology, II p. 613) that “human menstruation is wholly different and has nothing in common with oestrus”, but I still believe the former may be considered to be analogous to the latter.4 Here I would like to direct attention to an original treatise in Halle’s fortgesetzte Magie vol. VII on “die Ausartung der organisirten Körper”.5

When I consider the marriages known to me, it would seem that female births predominate at the beginning of the union. With respect to this, I asked a mayor with whom I am on friendly terms for a summary from marriage and birth certificates, in order to be able to subject my hypothesis to a statistical examination before long. If it turns out to be correct, these sexual proportions could possibly be explained by the fact that the period of fertility in females is much shorter than in males, and that therefore their power of heredity transmission of sex is initally stronger. Apart from individual exceptions the male sex passes on its other characteristics more strongly than the female, it is thus incomprehensible that the sexual character should be an exception, and since the male sex, due to its longer fertility, presumably leaves more offspring than the female, male births ultimately must predominate. Still, the difference would be greater than it in fact is, if the normally later marriages of men and bachelordom did not serve as regulators.

It can certainly be assumed that the sex of an embryo is determined in the act of reproduction, at least, it would be difficult to understand these dark processes in another way; the sex of the embryo, then, may be the product of various combinations between the male and the female elements, or the male sperm cells may be disposed to produce one sex today and another tomorrow, or the same may be the case with the female egg. What then happens in the case of twin births, which frequently show different gender, when (in the second case) they are not the product of different acts of procreation? In domestic birds the sex is occasionally linked to the colour, and so, p.e.6, isabelline canaries are almost without exception female; if one pairs white and yellow ringneck doves,7 their offspring is either white or yellow, the former almost always female, the latter likewise always male, independently of whether they get the colouring from the father or from the mother; and if just as an exception both young are yellow, they usually are male, if on the other hand they are both white, it is a pair.

A twofold drive is common in all organic beings, that is, preservation of the individual and preservation of the species, and it seems as though the chief purpose of existence consisted in achieving both of them; at least, a number of organisms perish after they have achieved the latter. One circumstance in this connection is strange, namely that the two goals are incompatible in that the preservation of the species is injurious to the individual; so, we observe that women waste away far sooner through sexual relations than through chastity. That unmarried men as a rule do not reach as old an age as married ones cannot be explained by abstinence,— the reason is not so much bachelordom as bachelor lifestyle. Canaries that breed last at the most 8–12 years, those who do not 20 and more years. The unusually old age that is frequently reached by hybrids is notorious; the more unproductive an animal is, the longer its life.

Characteristically in doves, the first egg laid as a rule yields a male; if from both eggs only one offspring is reared, it is as a rule also male, and the egg that perished is commonly unfertilized, which makes it look as though the act during which the second egg was to be fertilized had occurred too late, that is, after the formation of the whites of the egg had already started; or it looks as if each egg required a separate act of mating for its fertilization, so that it is most peculiar that just the second egg almost without exception meets with this misfortune.

According to Joh. Müller (Physiologie II. 637) no sperm was found in the male of the mule; Brehm, Illustrirtes Thierleben II. 373, however, reports of a number of cases when female mules were fertile;8 in a hybrid of goldfinch and canary (Joh. Müller) sperm was found which, however, differed from that of both parents, that is, was imperfect.9 When hybrids are not completely infertile, to what circumstance should their reproductive power be attributed, and what is it that deprives the healthy hybrid-organism of the secretion of fertile sperm?

With this I will break off for now.

Please let me to assure you of my highest respect, with which I have the honour of calling myself

Yours most devoted | Dr. von Gloeden.

Footnotes

For a transcription of this letter in its original German, see pp. 286–8.
Gloeden refers to Origin and Descent.
Julius Victor Carus, who made the German translation of Descent (Carus trans. 1871), had, in fact, been faithful to CD’s statement in Descent 1: 264 that the proportion of male and female births was ‘mysteriously affected’ by whether the births were legitimate or illegitimate.
Gloeden quotes from Johannes Müller’s Handbuch der Physiologie des Menschen (J. P. Müller 1833–7, 2: 640).
The treatise in volume seven of Johann Samuel Halle’s Fortgesetzte Magie, oder, die Zauberkräfte der Natur, so auf den Nutzen und die Belustigung angewandt worden (Continuous magic, or, the magical powers of nature applied for profit and entertainment; Halle 1788–1801), considered ‘the degeneration of the organised body’.
p.e: presumably ‘par example’, although p.e. is not a German abbreviation.
The Lachtaube or ringneck dove is Streptopelia risoria.
Gloeden refers to Alfred Edmund Brehm and Brehm et al. 1864–9.
J. P. Müller 1833–7, 2: 637–8.

Bibliography

Correspondence: The correspondence of Charles Darwin. Edited by Frederick Burkhardt et al. 26 vols to date. Cambridge: Cambridge University Press. 1985–.

Descent: The descent of man, and selection in relation to sex. By Charles Darwin. 2 vols. London: John Murray. 1871.

Halle, Johann Samuel. 1788–1801. Fortgesetzte Magie, oder, die Zauberkräfte der Natur, so auf den Nutzen und die Belustigung, angewandt worden. 12 vols. Berlin: J. Pauli.

Müller, Johannes. 1833–7. Handbuch der Physiologie des Menschen für Vorlesungen. 2 vols. Coblenz: J. Holscher.

Origin: On the origin of species by means of natural selection, or the preservation of favoured races in the struggle for life. By Charles Darwin. London: John Murray. 1859.

Summary

Comments on Descent.

Attempts to explain differing sex ratios in births from illegitimate unions, Jewish marriages, and Christian marriages.

Speculates on role of male and female elements in conception.

Thinks survival of individual conflicts in some degree with survival of species; for example, hybrids often live longer than fertile individuals.

Letter details

Letter no.
DCP-LETT-8400
From
[–] von Gloeden
To
Charles Robert Darwin
Sent from
Anholt
Source of text
DAR 165: 57
Physical description
8pp (German) †

Please cite as

Darwin Correspondence Project, “Letter no. 8400,” accessed on 10 December 2019, https://www.darwinproject.ac.uk/letter/DCP-LETT-8400.xml

Also published in The Correspondence of Charles Darwin, vol. 20

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